Mittel gegen Obdachlosigkeit
Sonntag, 28. Juni 2009, 15:22 Uhr
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…eigentlich wollt ich wieder unpolitisch weiterbloggen (hab auch schon 2 Artikel im Hinterkopf), aber das Bild hier hat mir dann doch zu gut gefallen.

Obdachlos

Das Bild hab ich vom Mediengestalter, die Rechte liegen bei der Wikipedia: Obige Bilder nach CC Lizenz verwendet. Autoren hier und hier zu finden



Lieber den Laden dicht machen, als das Schaufenster zuzukleben
Mittwoch, 13. Mai 2009, 1:14 Uhr
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Bitte lest nicht einfach nur “Kinderpornographie” und stimmt sofort Ursula von der Leyen zu “Klar! Verbieten!”. Leider ist es nicht ganz so einfach. Informiert euch, bevor ihr abstimmt (und die Abstimmung wird es wohl irgendwann geben)!

Ursprünglich dachte ich, ein kleines “Passt auf, was da passiert“-Gemeckere genügt und die meisten wissen schon bescheid. Offensichtlich ist das aber nicht der Fall und kaum jemand versteht die Gründe, warum viele die ein wenig von “Internet” verstehen so wenig von den geplanten Stoppschildern halten. Offensichtlich besteht ganz ganz dringend Bedarf an Aufklärungsarbeit.

Zu der Thematik gibt’s zwei kurze Videos, die die Problematik versuchen anschaulich zu erklären. Einmal vom hessischen Rundfunk und einmal auf Youtube (das mit den Lego-Figuren).

Ich versuch’s für alle nicht-Videogucker möglichst anschaulich zu erklären. Natürlich bin ich auch gegen Kinderpornographie – Zu recht ist das ein Verbrechen,  gegen das strafrechtlich vorgegangen wird. Der momentane Gesetzesentwurf von Ursula von der Leyen geht jedoch verdächtig in Richtung Zensur. Das ist das Kernargument der Datenschützer und wird ausführlich an anderer Stelle diskutiert, ich möchte hier argumentieren, warum die Stopschilder pragmatisch sinnlos sind.

Man kann sich das tatsächlich wie große Plakatwände vorstellen, auf denen “Stop” steht. Diese stellen die Internetprovider vor die Homepages auf einer Liste, die sie von staatlicher Seite bekommen, damit der Ottonormalverbraucher nicht aus versehen auf die falsche Homepage stolpert. Ganz nebenbei wird genau mitprotokolliert, wer wo fast reingestolpert wäre. Wer jedoch gezielt nach solchen Anbietern suchen will kann mit wenigen Handgriffen (”unter 30 Sekunden”) diese Stopschilder umgehen und landet auf der Seite hinter dem Plakat.

Ergebnis des geplanten Gesetzes ist also dass Menschen die zufällig über so eine Seite stolpern gespeichert werden und die tatsächlichen Straftäter unbesehen an den Sperren vorbei schleichen. Wie man zufällig über Kinderpornographie stolpern kann? Ich will es gar nicht wissen, aber man stolpert ja schon über mehr als genug Erwachsenen-Zeugs, wenn man mit Synonymen nach Katzenfotos sucht.

Zurück zum Thema: “Die Opposition” des Gesetzesentwurfs ist gegen die Verschleierung dieser Webseiten. Die meisten dieser Seiten werden in Ländern gehostet, in denen ähnlich strenge Gesetze bestehen wie in Deutschland (ja, es gibt auch derartige Seiten aus Deutschland). Deswegen muss man das Übel bei der Wurzel packen und die Webseiten entfernen und hier strafrechtlich vorgehen, statt nur uns Surfern Scheuklappen aufzusetzen.



Die Kaffee-Lüge
Montag, 11. Mai 2009, 12:50 Uhr
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Ach was, Kaffe wird vom Umrühren süß, der Zucker dient nur dazu. dass man lange genug umrührt das die Wirkung eintritt.

Das sieht man schon daran, dass Kaffe mit zucker, den man nicht umrührt nicht richtig süß wird.

von einem Shopblogger-Kommentar



Das Schlimmste an Zensur ist,…
Freitag, 24. April 2009, 18:56 Uhr
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Mitmachen!

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We feed the World
Dienstag, 7. April 2009, 7:21 Uhr
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Heute (7. April 2009) Abend um 21:00 kommt auf arte der Dokumentarfilm “We feed the World“.

Jeder, der auf eine bewusste Ernährung achtet oder achten will, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen. Es geht dabei um die internationale Massenfabrikation von Lebensmitteln und was dabei für Unsinn betrieben wird. Wieviel an Sprit und Lebensmitteln verheizt werden, damit wir am Ende vielleicht nicht bessere, dafür aber billigere Lebensmittel bekommen.

Keine leichte Kost. Und danach schaut man beim Gemüseregal auch gern mal aufs Herkunftsland.

Angucken!



Weinkönigin
Donnerstag, 19. März 2009, 19:03 Uhr
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Da wir Anna Saum nahe stehen haben wir die diesjährige Wahl zur fränkischen Weinkönigin etwas aufmerksamer beobachtet.

16:49 Uhr
Nun beginnt der eigentliche Wahlvorgang. Hier kann es noch zu einer Stichwahl kommen oder sich schon eine Kandidatin entscheidend durchsetzen. Die Spannung steigt, und im ganzen Saal diskutieren die Unterstützer der einzelnen Kandidatinnen.

16:52 Uhr
Obwohl sich keine Kandidatin einen entscheidenden Ausrutscher geleistet hat, waren doch kleine Nuancen auszumachen , die bei der einen oder anderen Kandidatin besser waren. Wir warten mit ca. 700 anderen Personen gespannt auf das erste Ergebnis.

17:09 Uhr
Es gibt nun eine Stichwahl zwischen diesen beiden Kandidatinnen, sie bekommen jetzt noch zwei Stichfragen gestellt und danach ist die endgültig entscheidende Abstimmung.
Und das Ergebnis lautet: Stichwahl zwischen Anna Saum und Katharina Reinhard

17:19 Uhr
Hier sind wir wieder, die Stimmung unter den Anhängern beider Lager ist zuversichtlich. Lassen wir uns überraschen….

17:14 Uhr
In ca 5.min wird das Ergebnis bekannt gegeben. Auch wir schnaufen jetzt noch einmal durch und melden uns dann gleich noch mal wieder.

17:26 Uhr
Die Großlangheimerin hat sich gegen Katharina Reinhard aus Frickenhausen durchgesetzt und ist 54. Fränkische Weinkönigin. Wir gratulieren herzlich und wünschen auch den anderen Kandidatinnen alles Gute.
Und das Ergebnis der Stichwahl lautet: Anna Saum

Herzlichen Glückwunsch, Anna! Ich bin mir sicher, Du wirst eine Menge tolle Erfahrungen sammeln und den fränkischen Wein großartig vertreten.



8 goldene Regeln des Dialogdesigns
Mittwoch, 21. Januar 2009, 0:44 Uhr
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Schon wieder interessantes vom Lernstoff – diesmal war’s Informatik. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich den Urheber dieser acht goldenen Regeln für interaktive Systeme nicht kannte. Diesen Fehler habe ich mittlerweile behoben: die besagten Regeln sind von Ben Shneiderman, einem der ganz Großen, was die Forschung an der Schnittstelle zwischen Menschen und Computern angeht.

Shneiderman stellt Forderungen, die man beachten sollte, wenn man eine Benutzerschnittstelle kreiert, damit der Benutzer wohlfühlt, der sich normalerweise nicht dafür interessiert welche Pointer nun auf welche Arrays zeigen.


Konsistenz

in ähnlichen Situationen sollten ähnliche Ziele immer auf gleichartige Weise erreicht werden. Beispiele dafür sind die Fensterleiste, in der sich kleine Kästen zum schließen und ändern der Fenstergröße finden, aber auch ganz “banale, alltägliche” Dinge wie Notausgangsschilder und Türgriffe. Wenn du einen siehst, weißt du, wie du ihn benutzt und was er bewirkt.

Diese Konsistenz kann allerdings auch bewusst durchbrochen werden, wenn z.B. besondere Aufmerksamkeit erforderlich ist.

Abkürzungen

Wenn ich eine Datei immer wieder speichere, werde ich nicht im Datei-Menü “Speichern unter…” auswählen und den alten Dateinamen nach Bestätigung überschreiben. Ich weiß genau, was ich will und das ist auch nichts exotisches, also gibt es einen Shortcut Strg+S oder auch ein Symbol, das mir den langen Weg erspart.

Feedback

Wenn ich eine Datei auf dem Drucker 2 Zimmer weiter ausdrucke, erscheint in meiner Taskleiste ein kleines Drucker-Symbol, damit ich nicht extra rüberlaufen muss um zu sehen, ob der Drucker was macht. Wenn ich auf ein Icon zum starten eines Programmes klicke, sehe ich eine Sanduhr, die mir signalisiert, dass der Computer meine Aufforderung vernommen hat und entsprechend reagiert. Wenn eine Aktion mehr als 2 Sekunden braucht, muss der Benutzer informiert werden, dass dran gearbeitet wird, sonst vermutet er einen Fehler.

abgeschlossene Dialoge

Aktionssequenzen sollten einen Beginn, eine Mitte und ein Ende haben. Ein Benutzer will wissen, “wie weit” er schon ist. Das gilt für Installationsroutinen, bei einem Web-Shop (bin ich noch eingeloggt? Ist die Bestellung schon abgeschickt?), bei Umfragen oder mittels Fortschrittsbalken bei Kopiervorgängen etc.

Fehlervermeidung

Keiner macht gern Fehler, also sollte man es möglichst schwierig schwierig machen, Fehler zu bewirken. Bevor eine Datei (möglicherweise unbeabsichtigt) überschrieben wird, fragt man lieber nochmal nach. Bevor ein Dokument ungespeichert geschlossen wird, bietet man ein Speichern an. Man erstellt Menüs, statt ausformulierte Befehle zu erwarten und versteckt Optionen, die bei momentanen Einstellungen ohnehin nicht gemeint sind.

UNDO

Was hab ich vorhin gemacht? Wo ist der Zurück-Button? Diese Funktion wird von Seiten der Programmierer sehr oft unterschätzt.

Mein Dozent hat zu dieser Funktion von einem Zeitreise-Effekt erzählt. Angenommen du hast einen großen Text geschrieben und später verworfen. Du löschst diesen Text und schreibst etwas anderes, was dir besser gefällt. Da passt aber eine Passage aus dem alten Text sehr gut rein. Du drückst Undo so lange, bis du die Stelle wieder vor dir hast, kopierst sie. Dann drückst du Redo, bis du wieder bei deinem aktuellen Stand angelangt bist, um dort den Inhalt aus der Zwischenablage einzufügen.

alles unter Kontrolle

Der Benutzer muss ständig das Gefühl haben, die Kontrolle über das Programm zu haben. Gib’s zu: nichts beunruhigt dich so sehr, wie wenn du auf einen nichtssagenden OK-Button klickst und dann gehen zig Fenster auf, die sagen, dass irgendwas gelöscht oder verändert wird, von dem du noch nie was gehört hast und du hast keine Möglichkeit, das auch nur abzubrechen.

  • Benutzer sollten das Gefühl haben, die Kontrolle über das System zu haben
  • Benutzer sollten Aktionen initiieren (Initiator, nicht Reagierer)
  • Verhindere Non-Kausalität
  • Das System sollte vorhersehbar sein

Kurzzeitgedächtnis

Der durchschnittliche Mensch behält ca. 7 (+/- 2) Dinge im Bewusstsein. Computer können sich wesentlich viel mehr merken, also sollen die das gefälligst auch tun. Das System merke sich also komplexe Einstellungen und speichere diese unter einem einprägrsamen Begriff ab, biete in Eingabefeldern die das letzte mal verwendete Angabe, biete UNDO-Funktionen und kombiniere Einstellungen semantisch zusammengefasst, dass man eben einen Blick auf die oben getätigte Option werfen kann.

Menschen lagern automatisch Dinge aus dem Gedächtnis aus, beispielsweise indem sie beim Puzzlen ähnliche Teile auf einen Haufen legen oder beim Kartenspiel das Blatt auf der Hand sortieren.


Danke Ben Shneiderman, dass Du meine Note gerettet hast und danke Software-Entwickler, wenn Ihr versucht, euch an die acht goldenen Regeln des Dialogdesigns zu halten!

Ich bin schon gespannt auf Kommentare: kennt Ihr die Regeln? Setzt ihr sie um? Oder haltet Ihr die eine oder andere sogar für nutzlos oder gar kontraproduktiv?



Verdeckt
Donnerstag, 18. Dezember 2008, 16:30 Uhr
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Beim lernen für meine Klausur ist mir wieder das Perzeptions-Script in die Hände gefallen, in dem ein anschauliches Beispiel zeigt, wie unser Gehirn Muster erkennt.

Das Beispiel ist sogar in eine schöne (weit hergeholte) Geschichte verpackt:

Es handelt sich um den Archäologischen Fund eines Pergaments einer Platte oder etwas ähnlichem, auf dem offensichtlich Zeichen geschrieben wurden. Leider war das Objekt teilweise von einer fiesen Schimmelkultur überwuchert. Nachdem man diesen Schimmel entfernt hatte, musste man feststellen, dass der Schimmel sich gütlich an der Farbe dieser Zeichen gezeigt hat und davon nichts mehr übrig geblieben ist. Einzig die nicht befallenen Stellen sind noch bedruckt.

Hier das Bild

unverdeckt

Erkennt man, worum es sich handelt? leider nicht.

Zum Glück hatte man vor der Entfernung der Schimmelkulturen noch ein Foto des Objektes gemacht, anhand dessen man die Schriftzeichen entziffern konnte.

…weiterlesen



Hochstapeln mit Wabbel-Blöcken
Samstag, 22. November 2008, 13:50 Uhr
Abgelegt unter: Web-Funde

Viel Spaß



Nearest Book Meme …
Mittwoch, 12. November 2008, 12:09 Uhr
Abgelegt unter: Wort/Satz des Tages | Tags: ,

E. Bruce Goldstein, Wahrnehmungspsychologie

Wir werden im Folgenden zeigen können, dass diese Unterschiede in der Adaptionsgeschwindigkeit sich auf unterschiedliche Eigenschaften des Sehpigments in den Stäbchen und den Zapfen zurückführen lassen

Instructions / Anleitung:
- Grab the nearest book. / Greif Dir das nächst erreichbare Buch.
- Open it to page 56. / Schlage Seite 56 auf.
- Find the fifth sentence. / Finde den fünften Satz.
- Post the text of the sentence in your journal along with these instructions. / Veröffentliche den Text des Satzes in Deinem Blog zusammen mit dieser Anleitung.
- Don’t dig for your favorite book, the cool book, or the intellectual one: pick the CLOSEST. / Greif nicht Dein Lieblingsbuch oder ein cooles Buch oder ein intellektuelles: Nimm das, das Dir am nächsten ist.